Lexan Frye

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Lexan Frye wurde in Münster/Westf. geboren. Nach dem Abitur studierte er zunächst Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen und wechselte 1995 nach Abschluß des Grundstudiums , an die Ludwig-Maximilian-Universität in München, um dort ein Studium der Kunstgeschichte mit den Nebenfächern Psychologie und Marketing zu beginnen, welches er 2000 mit einem Magister beendete. 1996 wurde er in die Klasse von Gerhard Berger an der Akademie der Bildenden Künste in München aufgenommen. 1999 wechselte er in die Klasse von Klaus vom Bruch. Dort erwarb er 2004 sein Dilplom.

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In dem Studium an der LMU hatte Lexan Frye die Gelegenheit, durch den Besuch von Vorlesungen und Lehrveranstaltungen bei Claus Schroeder zu den Themen Mythologie, Kritische Theorie der Frankfurter Schule, Philosophie Jean Paul Sartres, radikaler Konstruktivismus, Chaostheorie, Geschichte und Philosophie Chinas und die Wurzeln des Logos (griech. Philosophie), verschiedene gesellschaftliche Konzeptionen kennenzulernen, die für seine Wahrnehmung der Gesellschaft bis heute prägend sind. Die Beobachtung unserer heutigen gesellschaftlichen Wirklichkeit vor dem Hintergrund gesellschaftstheoretischer Aspekte ermöglicht es ihm, vergleichbar mit dem Gebrauch einer Kollektion unterschiedlicher Brillen, die ihn umgebenden Phänomene differenzierter und mit größerer Schärfe wahrzunehmen als zuvor. Dabei ist es ihm wichtig, sich selbst nicht von der kritischen Reflexion auszuschließen.

Lexan Frye lebt und arbeitet als Künstler und Kurator in München und St. Radegund.

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